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Bachelor fachwissenschaftliches Profil: Studienaufbau und Studieninhalte

I. Aufbau des Studiums

II. Bildung und Wissen (BiWi)

III. Studienverlauf

IV. Förderschwerpunkt Lernen

V. Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

VI. Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

VII. Förderschwerpunkt Sehen

VIII. Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation

VIIII. Prüfungen

X. Praktikum

XI. Bachelorarbeit

 

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I. Aufbau des Studiums

Das Bachelorstudium (6 Semester) für eine sonderpädagogische Fachrichtung setzt sich zusammen aus allgemeinen und rehabilitationspädagogischen Studien sowie einer sonderpädagogischen Fachrichtung.

Wird mit dem Studium das Lehramt an Gymnasien/Gesamtschulen angestrebt, kann als sonderpädagogische Fachrichtung

  • Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung (E-K) oder
  • Förderschwerpunkt Sehen (E-S)

gewählt werden.

Wird mit dem Studium das Lehramt an Berufskollegs angestrebt, kann als sonderpädagogische Fachrichtung

  • Förderschwerpunkt Lernen (E-L) oder
  • Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung  (E-E) oder
  • Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung (E-K) oder
  • Förderschwerpunkt Sehen (E-S) oder
  • Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation (E-SK)

gewählt werden.

 

Die sonderpädagogische Fachrichtung kann als Kernfach mit einem Studienumfang von 60 SWS oder als Komplementfach mit einem Studienumfang von 30 SWS studiert werden.

Nach einem erfolgreichen Bachelorabschluss kann ein Masterstudium mit dem Abschluss Master of Education begonnen werden. Nur der erfolgreiche Masterabschluss berechtigt zur Aufnahme in das Referendariat.

Der Studiengang ist modular aufgebaut. Zu Modulen sind Lehrveranstaltungen/Komponenten gebündelt, die inhaltlich in einem Zusammenhang stehen und denen eine festgelegte Zahl von Leistungspunkten (Credits) zugeordnet ist. Pro Semester können durchschnittlich 30 Credits, pro Studienjahr durchschnittlich 60 Credits erworben werden. Credits werden erst nach dem Abschluss des jeweiligen Moduls vergeben. Jedes Modul wird benotet.

Über die Credits werden in studienbegleitender Form Studienleistungen erbracht, wodurch keine gesonderte Abschlussprüfung mehr abgelegt werden muss. Credits werden nur für nachgewiesene Studienleistungen vergeben, nicht jedoch für das formale Belegen einer Lehrveranstaltung.

Im gesamten Bachelorstudium müssen 164 Credits erbracht werden, weitere 8 Credits sind durch die Bachelorarbeit und 8 Credits durch die Ableistung von Praktika zu erwerben.

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II. Bildung und Wissen (BiWi)

Im Bachelorstudiengang mit fachwissenschaftlichem Profil mit Sonderpädagogik als Unterrichtsfach ist der Bereich Bildung und Wissen (BiWi) integraler Bestandteil. Er legt Grundlagen für ein breites Spektrum von berufspraktischen Tätigkeiten, die die Vermittlung wissenschaftlichen Wissens zur Aufgabe haben. Er umfasst Studien, die sich auf unterschiedliche Arten der Wissensvermittlung und Reflexion beziehen. Der Bereich BiWi wird unterteilt in Praxisstudien, fachintegrierte und interdisziplinäre Angebote. Der BiWi-Anteil umfasst insgesamt 45 Credits, ihre jeweilige Zuordnung wird in den Modulbeschreibungen ausgewiesen.

Wird die sonderpädagogische Fachrichtung als Kernfach studiert, dann werden 8 SWS fachintegriert studiert, 2 SWS oder 4 SWS im Entscheidungsfeld bzw. im Praxisfeld und max. 8 SWS interdisziplinär.

Wird die sonderpädagogische Fachrichtung als Komplementfach studiert, dann entfallen 2 SWS oder 4 SWS auf das Entscheidungsfeld/Praxisfeld, max. 4 SWS werden interdisziplinär und 2 SWS fachintegriert studiert.

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III. Studienverlauf

Abfolge der Module im Kernfach

Die Module BA 1, BA 2, BA 3 sowie AWT sollten vor oder parallel zu dem Einführungsmodul im Förderschwerpunkt studiert werden. Das Grundlagenmodul im Förderschwerpunkt sollte dem Einführungsmodul folgen. Im zweiten Studienjahr wird BKM 1, E-FS 2, E-FS 4 und E-WA 1 belegt. Die Module BA 4, DuB und das Modul der Wahl (E-WA 2) sollten im dritten Studienjahr studiert werden.

 

Abfolge der Module im Komplementfach

Die Module BA 1, BA 2 sowie AWT sollten vor oder parallel zu dem Einführungsmodul im Förderschwerpunkt studiert werden. Das Grundlagenmodul im Förderschwerpunkt sollte dem Einführungsmodul folgen. Im zweiten Studienjahr wird BA 3 und E-FS 1 belegt. Im dritten Studienjahr wird E-FS 2 und das Modul BA 4 studiert.

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IV. Förderschwerpunkt Lernen

Der Förderschwerpunkt Lernen stellt Beeinträchtigungen im schulischen Lernen sowie eine gezielte Förderung in den Fächern Mathematik und Deutsch in den Mittelpunkt. Schwerpunkte des Studiums bilden neben grundlegenden Aspekten von „Lernbehinderung“, Förderdiagnostik und verschiedene Konzeptionen zur Unterrichtsgestaltung.

 

 

V. Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

Der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung fokussiert Auffälligkeiten und Störungen im Bereich des Sozialverhaltens und des emotionalen Erlebens. Neben begrifflichen Grundlagen zielt das Studium auf die Vermittlung von Erziehungszielen und -mitteln, förderdiagnostischen Methoden, Trainingsmethoden und auf einen kompetenten Umgang mit Unterrichtsstörungen ab.

 

 

VI. Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

Der Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung umfasst sehr unterschiedliche Beeinträchtigungen, von leichten Auffälligkeiten in Haltung und Bewegung bis hin zu schweren körperlichen Behinderungen, die mit hohem Unterstützungs- und Förderbedarf verbunden sind. Das Studium umfasst  z.B. medizinische Grundlagen, Förderbedarf und Förderkonzepte sowie Kommunikationsförderung.

 

 

VII. Förderschwerpunkt Sehen

Der Förderschwerpunkt Sehen beschäftigt sich mit Sehschädigungen und visuellen Wahrnehmungsstörungen. Schwerpunkte im Studium sind vor allem Förderdiagnostik, Selbstbestimmung und die Vermittlung methodischer und didaktischer Kompetenzen.

 

 

VIII. Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation

Der Förderschwerpunkt stellt Beeinträchtigungen in Sprache und Kommunikation in den Vordergrund, weil Auswirkungen auf die personale und soziale Entwicklung, das schulische Lernen und das individuelle Erleben damit verbunden sind. Das Studium vermittelt Kenntnisse von Sprachstörungen, Metho-den der Kommunikationsförderung sowie Verfahren der Sprachdiagnostik und -therapie.

 

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VIIII. Prüfungen

Credits können erworben werden durch:

  • Klausuren
  • Mündliche Prüfungen, Referate/Präsentationen
  • Testierte Praktikumsleistungen
  • Vorträge auf der Basis schriftlicher Ausarbeitungen
  • Schriftliche Arbeiten, Hausarbeiten
  • Portfolios

Diese Erbringungsformen werden zusammenfassend als Prüfungen bzw. Prüfungsleistungen bezeichnet. Sie erfordern in jedem Falle eine Anmeldung über das Online-Portal BOSS (www.boss.tu-dortmund.de).  Die Anmeldung kann ab ca. 6 Wochen vor der jeweiligen Prüfung vorgenommen werden. Die genauen Anmeldetermine werden jeweils bekannt gegeben.

Abmeldungen von Prüfungen sind nicht möglich! Bei Krankheit am Prüfungstermin ist der Prüfungsverwaltung der TU-Dortmund unverzüglich (bis spätestens 7 Tage nach dem Termin) ein Attest einzureichen. Andernfalls wird die Prüfung als Nicht-Bestanden gewertet. Bestandene Prüfungen können nicht wiederholt werden.

Zulassung zu einzelnen Lehrveranstaltungen: Innerhalb eines Moduls kann aus inhaltlichen Gründen die Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge der dazugehörigen Lehrveranstaltung vorgeschrieben werden. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung über das elektronische Vorlesungsverzeichnis (LSF, www.lsf.tu-dortmund.de) erforderlich. Der Anmeldezeitraum wird rechtzeitig angekündigt.

Die regelmäßige Teilnahme an Lehrveranstaltungen ist grundsätzlich verpflichtend.

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X. Praktikum

Im Bachelorstudium werden zwei Praktika im Umfang von jeweils 4 Wochen abgeleistet.

Die Praxisphasen werden in Form von 4 Wochen (120 Std.) in einem außerschulischen Berufsfeld und 4 Wochen (120 Std.) im gewählten sonderpädagogischen Förderschwerpunkt in der entsprechenden Schulform oder an einer entsprechenden integrativen schulischen Einrichtung absolviert. Die Begleitung der schulischen Praxisphasen erfolgt durch die Erziehungswissenschaften.

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XI. Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit kann ab dem fünften Semester geschrieben werden. Studierende, die noch nicht im 5. Semester sind, können die Bachelorarbeit anmelden, wenn sie mindestens 82 Credits (Kernfach) bzw. 36 Credits (Komplementfach) erworben haben. Sie wird in der Regel im Fach Sonderpädagogik (in den allgemeinen rehabi-litationspädagogischen Studien oder in den Förderschwerpunkten) angefertigt. Im BfP Kernfach kann die Bachelorarbeit in Ausnahmefällen (auf Antrag an den zuständigen Prüfungsausschuss) auch im Komplementfach oder in den Erziehungswissenschaften angefertigt werden, wenn eine sonderpädagogische Fragestellung impliziert ist.

Die Erstgutachterin/der Erstgutachter kann frei gewählt werden (berechtigt sind alle hauptamtlich Lehrenden der Fakultät - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Voraussetzungen nach § 95 Abs. 1 HG erfüllen). In Absprache mit der Erstgutachterin/dem Erstgutachter wird die Zweitgutachterin/der Zweitgutachter gewählt. Findet sich kein/e Erst- und/oder Zweitgutachter/in, wird der Prüfungsausschuss beauftragt, der Studentin/dem Studenten eine/n zuzuteilen.

Die Bachelorarbeit muss bei der Prüfungsverwaltung der TU Dortmund angemeldet und  fristgemäß in zweifacher Ausfertigung dort abgegeben werden.

Die Bewertung der Bachelorarbeit ist der Studentin/dem Studenten spätestens 3 Monate nach der Abgabe mitzuteilen.

 

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