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Bachelor Lehramt für sonderpädagogische Förderung (LABG 2009)

 

Das Lehramt für sonderpädagogische Förderung berechtigt zum Erteilen von Unterricht in Förderschulen sowie in anderen Schulformen entsprechend der fachlichen und sonderpädagogischen Anforderungen.

Der Zugang zum Lehramt für sonderpädagogische Förderung führt über die Studiengänge Bachelor/ Master Lehramt für sonderpädagogische Förderung. Um den Vorbereitungsdienst antreten zu können, ist daher ein Absolvieren beider Studiengänge erforderlich.

 

Das Studium vermittelt:

  • grundlegende berufliche Kompetenzen für Unterricht und Erziehung, Beurteilung und Beratung sowie Evaluation und Qualitätssicherung,
  • Denk-, Handlungs- und Reflexionsweisen der schulischen Praxis,
  • grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs und der Erstellung individueller Förderpläne.

 Keine Einschreibung ins 1. Fachsemester mehr möglich!

 

      Allgemeine Informationen

 

      Aufbau des Studiengangs

 

      Module

 

      Prüfungen

 

      Bachelorarbeit

 

 

     FS L + FS ESE als 1. FS

     FS S als 1. FS

     allg. Informationen

 

     FS L + FS ESE als 1. FS

     FS S als 1. FS

     allg. Informationen

 

 

 

 

(FS = Förderschwerpunkt, L = Lernen, ESE = Emotionale und Soziale Entwicklung, S = Sehen)

 

 

Zulassungsvoraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife oder eine sonstige Qualifikation im Sinne des § 49 HG
  • Bewerbungsfrist 15. Juli eines jeden Jahres
  • Online-Bewerbung
  • allgemeines Auswahlverfahren der TU Dortmund (Orts-NC)

 

Das Studium des Bachelor Lehramt für sonderpädagogische Förderung kann nur im Wintersemester aufgenommen werden. Eine Einschreibung erfolgt nur bei zugewiesenem Studienplatz durch das Studierendensekretariat der TU Dortmund

 

 

Aufbau des Studiums

Die Bachelorphase umfasst sechs Semester Regelstudienzeit und 180 Credits. Nach einem erfolgreichen Bachelorabschluss kann ein Masterstudium mit dem Abschluss Master of Education begonnen werden. Nur mit einem erfolgreichen Masterabschluss können die Studierenden als Lehrer_in tätig werden.

Das Studium umfasst neben dem Studium der zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen allgemeine Grundlagen von Theorie und Praxis der Rehabilitation. Zusätzlich werden zwei Unterrichtsfächer sowie bildungswissenschaftliche Anteile studiert. Eines der Unterrichtsfächer muss Mathematische Grundbildung, Sprachliche Grundbildung, Deutsch oder Mathematik sein.

 

Die 180 Credits verteilen sich wie folgt:

  • 1. Förderschwerpunkt: 34 Credits
  • 2. Förderschwerpunkt: 36 Credits
  • Bildungswissenschaften: 20 Credits
  • Unterrichtsfach I: 38 Credits
  • Unterrichtsfach II: 38 Credits
  • DaZ (Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte): 6 Credits
  • Bachelorarbeit: 8 Credits

 

Als erste sonderpädagogische Fachrichtung können der Förderschwerpunkt Lernen, der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung oder der Förderschwerpunkt Sehen (FS S: begrenztes Studienplatzangebot) gewählt werden.

Bei der Kombination Förderschwerpunkt Lernen oder  Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung kann als zweite sonderpädagogische Fachrichtung der jeweils andere Förderschwerpunkt oder einer der folgenden Förderschwerpunkte gewählt werden: Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, Förderschwerpunkt Sehen, Förderschwerpunkt Sprache.

Bei dem Förderschwerpunkt Sehen kann als zweite sonderpädagogische Fachrichtung entweder der Förderschwerpunkt geistige Entwicklung oder der  Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung gewählt werden.

 

 

Förderschwerpunkte

Förderschwerpunkt Lernen

Der Förderschwerpunkt Lernen stellt Beeinträchtigungen im schulischen Lernen sowie eine gezielte Förderung in den Fächern Mathematik und Deutsch in den Mittelpunkt. Schwerpunkte des Studiums bilden neben grundlegenden Aspekten von "Lernbehinderung" Förderdiagnostik und verschiedene Konzeptionen zur Unterrichtsgestaltung.

 

Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

Der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung fokussiert Auffälligkeiten und Störungen im Bereich des Sozialverhaltens und des emotionalen Erlebens. Neben begrifflichen Grundlagen zielt das Studium auf die Vermittlung von Erziehungszielen und -mitteln, förderdiagnostischen Methoden, Trainingsmethoden und auf einen kompetenten Umgang mit Unterrichtsstörungen ab.

 

Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Der Förderschwerpunkt geistige Entwicklung thematisiert besondere Unterstützungen bei der Entwicklung von Wahrnehmung, Sprache, Handeln und Denken. Im Studium wird der Unterstützungbedarf z.B. hinsichtlich medizinischer und lebensbedeutsamer Aspekte und der Förderung von schwerstbehinderten Schüler/innen sowie der Grundlagen der Kommunikation und Unterrichtskonzeption vermittelt.

 

Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung

Der Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung umfasst sehr unterschiedliche Beeinträchtigungen, von leichten Auffälligkeiten in Haltung und Bewegung bis hin zu schweren körperlichen Behinderungen, die mit hohem Unterstützungs- und Förderbedarf verbunden sind. Das Studium umfasst z.B. medizinische Grundlagen, Förderbedarf und Förderkonzepte sowie Kommunikationsförderung.

 

Förderschwerpunkt Sehen

Der Förderschwerpunkt Sehen beschäftigt sich mit Sehschädigungen und visuellen Wahrnehmungsstörungen. Schwerpunkte im Studium sind vor allem Förderdiagnostik, Selbstbestimmung und die Vermittlung methodischer und didaktischer Kompetenzen.

 

Förderschwerpunkt Sprache

Der Förderschwerpunkt Sprache stellt Beeinträchtigungen in Sprache und Kommunikation in den Vordergrund, weil Auswirkungen auf die personale und soziale Entwicklung, das schulische Lernen und das individuelle Erleben damit verbunden sind. Das Studium vermittelt Kenntnisse von Sprachstörungen, Methoden der Kommunikationsförderung sowie Verfahren der Sprachdiagnostik und -therapie.

 

 

Praxisphasen

Im Bachelorstudium werden zwei Praktika abgeleistet:

  • einmonatiges Orientierungspraktikum
  • vierwöchiges außerschulisches Berufsfeldpraktikum

Beide Praktika werden für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung von der Fakultät 13 angeboten. Zu beiden Praktika wird eine Begleitveranstaltung besucht.

 

Zusätzlich muss im Rahmen des Bachelorstudiums ein Eignungspraktikum im Umfang von 20 Praktikumstagen absolviert werden. Wir empfehlen, das Eignungspraktikum vor Beginn des Bachelorstudiums abzuleisten. (Nähere Informationen zum Eignungspraktikum erhalten Sie auf der Internetseite www.ELiSe.nrw.de des Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.)

 

 

Credits, Studien- und Prüfungsleistungen

Der Studiengang ist modular aufgebaut. Zu Modulen sind Lehrveranstaltungen gebündelt, die inhaltlich in einem Zusammenhang stehen und denen eine festgelegte Zahl von Credits zugeordnet ist. Pro Semester können durchschnittlich 30 Credits, pro Studienjahr 60 Credits erworben werden. Credits werden erst nach dem Abschluss des jeweiligen Moduls vergeben.

 

Die Credits werden in studienbegleitender Form Studien- und Prüfungsleistungen erbracht. Credits werden nur für nachgewiesene Studien- und Prüfungsleistungen vergeben, nicht jedoch für das formale Belegen einer Lehrveranstaltung.

Die jeweiligen Formen der Studien- und Prüfungsleistungen sind in der Regel im Modulkatalog und in den Prüfungsübersichten (beides ist im Studienbuch zu finden) vermerkt. Prüfungsleistungen werden benotet, für Studienleistungen wird keine Note vergeben. Im Bachelor Lehramt für sonderpädagogische Förderung gibt es benotete und unbenotete Module.

 

Studien- und Prüfungsleistungen können zum Beispiel sein:

  • Klausuren
  • Mündliche Prüfungen, Referate/Präsentationen
  • Testierte Praktikumsleistungen
  • Portfolios
  • Vorträge auf der Basis schriftlicher Ausarbeitungen
  • Schriftliche Arbeiten, Hausarbeiten

 

Prüfungsleistungen erfordern immer eine Anmeldung über das Online-Portal BOSS (www.boss.tu-dortmund.de). Die Anmeldung kann ab ca. 6 Wochen vor der jeweiligen Prüfung vorgenommen werden. Die genauen Anmeldetermine werden jeweils bekannt gegeben.

Prüfungsrelevante schriftliche Ausarbeitungen von Seminarvorträgen, Hausarbeiten etc. müssen bis spätestens bis zum Ende des Semesters (nicht der Vorlesungszeit!) eingereicht werden.

Abmeldungen von Prüfungen sind nicht möglich! Bei Krankheit am Prüfungstermin ist der Prüfungsverwaltung der TU Dortmund Dez. 4 unverzüglich (bis spätestens 7 Tage nach dem Trmin) ein Attest einzureichen. Andernfalls wird die Prüfung als Nicht-Bestanden gewertet. Bestandene Prüfungen können nicht wiederholt werden.

 

Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung über das elektronische Vorlesungsverzeichnis (LSF, www.lsf.tu-dortmund.de) erforderlich. Der Anmeldezeitraum wird rechtzeitig angekündigt.

Innerhalb eines Moduls kann aus inhaltlichen Gründen die Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge der dazugehörigen Lehrveranstaltungen vorgeschrieben werden.

 

 

Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit kann entweder in einem Unterrichtsfach, in einem Lernbereich, in einer beruflichen Fachrichtung , in einer sonderpädagogischen Fachrichtung oder in den Bildungswissenschaften angefertigt werden.

Wird die Bachelorarbeit in einer sonderpädagogischen Fachrichtung angefertigt, kann sie ab dem fünften Semester oder nach Erreichen von 46 Credits geschrieben werden. Ihr Umfang sollte max. 50 Seiten (= 2.500 Anschläge pro Seite) betragen.

 

Alles Weitere zur Bachelorarbeit regelt § 22 BAPO.

 

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Nebeninhalt

BEWERBUNG

 


 

LEHRVERANSTALTUNGEN IM LAUFENDEN SEMESTER

 


 

Möchten Sie sich bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen für den Studiengang anerkennen lassen, stellen Sie bitte folgenden Antrag: Antragsformular zur Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen (PDF)

 

Beachten Sie hierfür bitte folgenden Anrechnungsablauf: Ablauf zur Anrechnung (PDF)