Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

Master Rehabilitationswissenschaften (neu ab WS 2012/13)

 

Das Masterstudium dient der Vertiefung wissenschaftlicher Grundlagen für Arbeitsfelder mit rehabilitationspädagogischen Anforderungen.

Es umfasst am Ausbildungsziel orientierte rehabilitationspädagogisch, fachwissenschaftliche Studien und zielt auf die gesellschaftlich relevante Aufgabe, allen Menschen mit Beeinträchtigungen gleiche Chancen auf soziale Teilhabe zu ermöglichen. Bezugspunkte sind die Lebenswelt und die Ressourcen der Personen mit Unterstützungsbedarf ebenso wie die Strukturen der Versorgungssysteme in Prävention und Rehabilitation.

 

Das Studium des Master Rehabilitationswissenschaften:

  • bereitet auf die Übernahme von Leitungsverantwortung, Konzeptentwicklung, Prozess- und anwendungsbezogene Forschung vor;
  • qualifiziert für gehobene Tätigkeiten in der Prävention und Intervention im Gesundheits-, Sozial- und Rehabilitationssystem sowie für die Steuerung der Sozialplanung und -gestaltung;
  • vermittelt Fähigkeiten, Prozesse der Diagnostik und Förderung zu planen, zu implementieren, zu evaluieren und forschungsorientiert weiterzuentwickeln.

 

 Keine Einschreibung ins 1. Fachsemester mehr möglich!

 

 Allgemeine Informationen

 

 Aufbau des Studiengangs

 

 Module

 

 Prüfungen

 

 Masterarbeit

 

 

 

 

 

 


 

Zulassungsvoraussetzungen

  • Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in BA Rehabilitationspädagogik oder Diplom Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung; BA Sonderpädagogik
  • Die Anerkennung anderer fachlich angemessener Studienabschlüsse erfolgt durch den Prüfungsausschuss
  • Abschlussnote von mind. "gut" (2,3)

 

  • Für Bewerber_innen, die ihren Abschluss an der TU Dortmund erworben haben: der Antrag zur Änderung des Studiums ist bis zum Freitag vor Vorlesungsbeginn beim Studierendensekretariat einzureichen (zuvor: Überweisung des Semesterbeitrags im Rückmeldezeitraum).
  • Für Bewerber_innen, die ihren Abschluss nicht an der TU Dortmund erworben haben: Online-Einschreibung über das Studierendensekretariat sowie Einreichen aller nötigen Unterlagen bis zum 01.10. des Studienjahres.
  • Bei Bewerber_innen, die bis zum 01.10. des Studienjahres noch kein Abschlusszeugnis vorlegen können, dient eine Bescheinigung, dass die Abschlussarbeit mit mindestens "ausreichend" (4,0) bestanden ist, als Grundlage für die Zulassung.

 

  • Es wird empfohlen, bei Studienbeginn eine angemessene Berufserfahrung in Feldern der Behindertenhilfe und der sozialen Rehabilitation zu erwerben und/oder parallel zum Studium einer einschlägigen Berufstätigkeit nachzugehen.

 


 

Studienbeginn

Das Masterstudium kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.

 


 

Aufbau des Studiums

Der Masterstudiengang ist modular aufgebaut und gliedert sich in das Studium der Basismodule und das Studium der Profilmodule, das auf verschiedene mögliche Berufsfelder vorbereitet.

 

Die fünf Basismodule (40 Leistungspunkte (LP) sind verpflichtend für alle Studierenden.

Im Profilbereich kann aus drei Bereichen ein Schwerpunkt gewählt werden. In einem Profilbereich müssen 30 Leistungspunkte studiert werden. In zwei weiteren Profilbereichen müssen je 10 Leistungspunkte erworben werden.

 

Für die Masterarbeit sind 30 Leistungspunkte vorgesehen.

 

 

Basismodule

Folgende fünf Basismodule sind verpflichtend für alle Studierenden:

  • Berufsethos/Professionalisierung
  • Ressourcenmanagement
  • Interpersonale Kommunikation
  • Forschungs- und Evaluationsmethoden
  • Forschungspraxis

 

Die Basismodule bauen auf Kenntnissen auf, die in vorausgegangenen Studien erworben wurden. Sie legen die Grundlagen professionellen rehabilitationswissenschaftlichen Handelns und Denkens, wie sie im Masterstudiengang vertreten werden. Leitideen, professionelle Haltungen sowie Kompetenzen der kritischen Reflexion werden entwickelt und vertieft.

Der Forschungsorientierung des Masterstudiengangs entsprechend erwerben die Studierenden Fähigkeiten in der Planung, Durchführung und Evaluation von Forschungsprojekten unterschiedlicher Dimension und Zielsetzung. In der Forschungspraxis können sie Erfahrungen in der Rolle der Forscher_innen sammeln und unter ethischen und professionstheoretischen Gesichtspunkten reflektieren.

 

 

Profilbereiche

Drei Profile werden im Masterstudiengang studiert, eines davon vertieft. In dem gewählten Profil müssen 30 LP studiert werden.  Davon sind 10 LP einem Projektmodul zugeordnet.

 

In zwei weiteren Profilen müssen je 10 LP erworben werden. Aus folgenden Profilen kann der Schwerpunkt gewählt werden:

  • Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe: 2 Module + 1 Projektmodul
  • Struktur der Systeme der Rehabilitation: 2 Module + 1 Projektmodul
  • Diagnostik, Prävention und Intervention in Rehabilitation: 2 Module + 1 Projektmodul

 

Aus dem gewählten Profil werden alle Module studiert, aus den weiteren beiden, wird jeweils das Grundlagenmodul studiert.

Die Profile sind abgeleitet aus aktuellen Entwicklungen in den Arbeitsfeldern und Denkansätzen der Rehabilitation. Sie nehmen Bezug auf künftige Berufs- und Einsatzfelder und machen zentrale Fragestellungen des rehabilitationspädagogischen Handelns und der Theoriebildung zu ihrem Gegenstand.

 

1. Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe

Das Profil Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe besteht aus den drei Modulen:

  • Theorie und Empirie von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe
  • Erforschung von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe
  • Projektmodul

 

Das Profil Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe setzt sich mit relevanten Theorien und empirischen Forschungsbefunden in Bildungs- und Arbeitsprozessen auseinander. Hierbei ist das Ziel eine kritische Analyse von sozialem Ausschluss und sozialer Integration mithilfe theoretischer und empirischer Ansätze zu erlernen. Darauf aufbauend werden Fach- und Methodenkompetenzen erworben, inklusive Bildungs- und Arbeitsprozesse zu analysieren, zu reflektieren, zu initiieren, kritisch zu begleiten, weiterzuentwickeln und zu evaluieren.

 

2. Struktur der Systeme der Rehabilitation

Das Profil Struktur der Systeme der Rehabilitation umfasst die Module:

  • Wohlfahrts- und Versorgungsmanagement
  • Unterstützende Systeme: Interaktion Mensch, Technik, Organisation
  • Projektmodul

 

Das Profil Struktur der Systeme der Rehabilitation beschäftigt sich mit Strukturen des Wohlfahrtswesens, dem Sozialraum und der barrierefreien Gestaltung von Umwelten. Hierbei stehen Kompetenzen im Bereich der Analyse und Reflexion des bestehenden Sozial- und Wohlfahrtssystems, des Kennens und Anwendens von Steuerungs- und Modifikationsinstrumenten sowie der Umsetzung theoretischer Erkenntnisse und zentraler gesellschaftlicher Fragen von Gender und Inklusion in strukturelle Planungen im Vordergrund.

Die vertieften Kenntnisse internationaler Systeme sowie Kenntnisse der internationalen Debatte um die Weiterentwicklung sozialer Systeme sollen dazu befähigen, den Wandel des deutschen wohlfahrtsstaatlich geprägten Systems zu begleiten und voranzutreiben.

Studierende sollen darüber hinaus Kompetenzen im Bereich der Politik- und Sozialberatung entwickeln. Sie lernen zudem, Projekte zu implementieren.

 

3. Diagnostik, Prävention und Intervention in Rehabilitation

Das Profil Diagnostik, Prävention und Intervention bietet folgende Module an:

  • Diagnostik
  • Prävention und Intervention
  • Projektmodul

 

Das Profil Diagnostik, Prävention und Intervention in Rehabilitation vermittelt Kompetenzen, um Maßnahmen in Diagnostik, Prävention und Intervention mit individueller wie auch gesellschaftlicher Reichweite zu planen, zu implementieren, zu evaluieren und forschungsorientiert weiterzuentwickeln.

 

Alle Profilbereiche beinhalten ein Projektmodul. Im Rahmen dieser Projektmodule haben die Studierenden die Aufgabe, ein Projekt orientiert am jeweiligen Themenschwerpunkt des Profilbereichs in einer Kleingruppe eigenständig zu erarbeiten. Dies beinhaltet die Entwicklung einer Fragestellung und eines Projektdesigns, die Durchführung des Projekts sowie die Darstellung wie Reflektion der Ergebnisse. Die Projektthemen ermöglichen Problem-, Praxis-, Prozess-, Handlungs- und Forschungsbezüge zu reflektieren, sie in den wissenschaftliche Diskurs einzuordnen und entsprechend aufzubereiten. Darüber hinaus werden Schlüsselkompetenzen wie Projektkoordination, Kommunikations-, Diskussions- und Kooperationsfähigkeit, Konsensbildung und Konfilktbewältigung gestärkt.

 

 

Masterarbeit

Die Anmeldung zur Masterarbeit (Thesis) kann nach dem Erwerb von 65 LP erfolgen. Sie sollte im vierten Semester wahlweise im gewählten Profilbereich oder im Bereich der Basismodule geschrieben werden.

Die Bearbeitungszeit beträgt 22 Wochen. Es werden 30 LP vergeben (vgl. PO-MA § 16/Abs. 6).

Die Masterarbeit sollte einen Umfang von 125 Seiten nicht überschreiten.

 

Die Arbeit kann von jedem_r Professor_in, Juniorprofessor_in und jedem_r Habilitierten des Faches, der_die in Forschung und Lehre in der Fakultät Rehabilitationswissenschaften tätig ist, ausgegeben und betreut werden. Andere Wissenschaftler_innen (nach §95/1 HG) können mit Zustimmung des Prüfungsausschusses zum_r Betreuer_in bestellt werden.

 


 

Mentoring

Für die Studierenden im Masterstudiengang Rehabilitationswissenschaften bietet die Fakultät ein spezielles Mentoringprogramm an, um den Übergang in den Beruf bzw. die Wissenschaft individuell zu begleiten, vorzubereiten  und zu unterstützen.

 

Das Mentoringprogramm ist ein Zusatzangebot, das auf freiwilliger Basis genutzt werden kann. Für die Teilnahme ist eine vorherige Bewerbung erforderlich.

Mentoring ist eine Methode der individuellen Personalentwicklung und beinhaltet die Unterstützung einer beruflich weniger erfahrenen Person - genannt Mentee - durch eine beruflich weitaus erfahrenere Person - den_ie Mentor_in. Mentoring ist mehr als ein Praktikum, da im Mentoring die Individualität und persönliche Potenzialentwicklung der Mentees im Vordergrund steht. Zudem besteht die Tandembeziehung  zwischen Mentee und Mentor_in über einen längeren Zeitraum, der einen vertrauten Rahmen bietet, um die persönliche und berufliche Entwicklung zu besprechen.

 

Die Mentor_innen sind berufserfahrene Akademiker_innen  aus den Bereichen

  • universitäre und außeruniversitäre Forschung
  • Personal- und Führungskräfteentwicklung
  • Personen, die Leitungsfunktionen in Institutionen der Rehabilitation innehaben

 

Ablauf

Das Programm läuft über die Dauer eines Jahres und umfasst insbesondere das One-to-one-Mentoring: Mentee und Mentor_in bilden ein Mentoring-Tandem für die Dauer eines Jahres.

Bei regelmäßiger und aktiver Teilnahme am Mentoringprogramm wird an die Mentees ein Zertifikat vergeben.

 

Bewerbung

Um am Mentoringprogramm teilnehmen zu können, müssen Studierende einen Bewerbungsbogen ausfüllen und einen Lebenslauf sowie ein Motivationsschreiben verfassen. So kann gewährleistet werden, dass das Mentoring auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer/innen (Mentees) abgestimmt wird. Da das Mentoring über einen längeren Zeitraum verläuft, wird mit Bewerbung bzw. Zulassung zudem auch eine gewisse Verbindlichkeit der Teilnahme von den Mentees erwartet.

 

Anprechpartner für das Mentoring ist die Studienkoordination.

 

 

 

 

zurück zum Anfang

 

zurück zur Übersicht



Nebeninhalt

 

BEWERBUNG/ EINSCHREIBUNG

 
Möchten Sie sich bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen für den Studiengang anerkennen lassen, stellen Sie bitte folgenden Antrag: Antragsformular zur Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen


 

LEHRVERANSTALTUNGEN IM AKTUELLEN SEMESTER

 


 

LINK