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Forschungsstelle Teilhabe - ForTe

 

Die Forschungsstelle Teilhabe – ForTe hat das Ziel, die Drittmitteleinwerbung der Fakultät Rehabilitationswissenschaften nachhaltig zu stärken bzw. zu erhöhen. ForTe zielt darauf ab, im Forschungsbereich Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung die Fachkompetenzen der Rehabilitationswissenschaften, Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaften und Technologiewissenschaften miteinander zu verbinden.

Schwerpunkte sollen in diesem Kontext beispielsweise die Analyse und Umsetzung der „International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF)“ der Weltgesundheitsorganisation vom 22.05.2001 sowie der UN-Behindertenrechtskonvention („Convention on the Rights of Persons with Disabilities“) vom 13.12.2006 sein. Daran anknüpfen soll die Entwicklung von entsprechenden Konzepten und die damit in Zusammenhang stehende technische Umweltgestaltung (Barrierefreiheit).

Aus diesen Zielen ergeben sich im Wesentlichen zwei zentrale Aufgabenbereiche von ForTe:

  • Die Unterstützung aller Fakultätsmitglieder bei der Akquise, Administration und Abwicklung von Forschungsprojekten zur Inklusion und Teilhabe.
  • Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, vor allem in Form der Gestaltung eines strukturierten Promotionsprogramms der Fakultät Rehabilitationswissenschaften.


Aktuelles

10. Dortmunder Teilhabe-tag (DoTT) der Fakultät Rehabilitationswissenschaften

Thema: Digitale Teilhabe und Beteiligung

am 30.11.2018 von 09:00 bis 12:00 Uhr
in der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund (Evinger Platz 17, 44339 Dortmund)

 

Weitere Informationen:


Archiv

Save the Date: 9. Dortmunder Teilhabe-tag (DoTT) der Fakultät Rehabilitationswissenschaften

Thema: Gesundheitskommunikation und Gesundheitsmanagement

am 01.12.2017 von 11:00 bis 14:00 Uhr
in der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund (Evinger Platz 17, 44339 Dortmund)

8. Dortmunder Teilhabe-Tag (DoTT) der Fakultät Rehabilitationswissenschaften

Teilhabe für alle!?

Das neue Bundesteilhabegesetz – Chance oder Rückschritt

Freitag, 28. Oktober 2016
14 - 17 Uhr


Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs),
Evinger Platz 17, 44339 Dortmund

Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende sind hiermit herzlich zum 8.Dortmunder Teilhabe-Tag eingeladen, der am am 28.10.2016 von 14-17  stattfindet. Wir würden uns freuen, Sie an diesem Tag in der Sozialforschungsstelle in Dortmund-Eving begrüßen zu können.

Prof. Dr. Christian Bühler von der TU Dortmund und Prof. Dr. Ingmar Steinhart, Geschäftsführung Bethel.regional, werden die Veranstaltung eröffnen. Es werden spannende Themen auf Sie zukommen.

Klientinnen und Klienten von Bethel.regional haben sich an einer Studie zu aktuellen Lebenslagen und die daraus abzuleitenden Entscheidungsspielräume beteiligt. Erste Ergebnisse aus der Studie des Forschungsverbundes BAESCAP (Bewertung aktueller Entwicklungen der sozialpsychiatrischen Versorgung auf Basis des Capabilities Approachs und der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen) werden durch Prof. Dr. Steinhart (Institut für Sozialpsychiatrie an der Universität Greifswald & Bethel.regional) präsentiert.

Dieses Jahr geht es auch um das neue Bundesteilhabegesetz - Chance oder Rücktritt. Herr Tenbergen, Jurist und Referent für Sozialpolitik und Sozialrecht beim bvkm (Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V.), wird aus fachlicher wie anwaltschaftlicher Position dazu referieren.

Die vollständige und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist noch lange nicht erreicht. Das Bundesteilhabegesetz könnte ein wesentlicher Meilenstein sein. Dies wollen wir im Plenum mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages aller Fraktionen aus der Stadt Dortmund diskutieren. Sie sind eingeladen, sich als Gäste zu beteiligen (eine Rückmeldung steht noch aus).

Wir freuen uns sehr über eine zahlreiche Teilnahme.

Flyer mit Programm, Kontaktdaten und Information zur Anmeldung


„2be – in action“ 8. Dortmunder Teilhabetag (DoTT) 2016:

Gelungene Fortführung des Theorie-Praxisaustauschs der Fakultät Rehabilitationswissenschaften mit dem Stiftungsbereich Bethel.regional

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Auch in diesem Jahr konnte das gemeinsame Fachforum der Forschungsstelle Teilhabe (ForTe) der Fakultät Rehabilitationswissenschaften mit ihrem Kooperationspartner, der Stiftung Bethel, Stiftungsbereich Bethel.regional, erfolgreich fortgesetzt werden. Etwa 70 Gäste folgten der Einladung in die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) in Eving.
Jedes Jahr werden am „Dortmunder Teilhabe-Tag“ Themen aufgegriffen, die sich mit der Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderungen beschäftigen. Wie der Titel bereits verrät, stand auch das Thema ‚Teilhabe’, insbesondere die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Fokus. Zusammen konnten sich Fachleute des Stiftungsbereichs, Mitglieder der Fakultät 13 und Interessierte anderer Institutionen zu diesem Thema weiterbilden. Gemeinsam begrüßten Prof. Dr. Christian Bühler (Fakultät Rehabilitationswissenschaften, ForTe, Lehrgebiet Rehabilitationstechnologie) und Prof. Dr. Ingmar Steinhart (Bethel.regional) sowie Dr. Bastian Pelka (Sozialforschungsstelle Dortmund) die Teilnehmer_innen des DoTT.

Einführend präsentierte Prof. Dr. Ingmar Steinhart (Institut für Sozialpsychiatrie
an der Universität Greifswald & Bethel.regional) eine qualifizierte Teilhabeberichterstattung, welche so bundesweit noch nicht existiert. Präsentiert wurden erste Ergebnisse einer Befragung von Menschen mit Behinderungen, mit dem Forschungsziel, Erkenntnisse über Lebenslagen und Entscheidungsspielräume zu erlangen. Diese gaben Aufschluss darüber, wie die Befragten ihre jeweiligen Teilhabechancen individuell wahrnehmen. Teilnehmer_innen der Studie des Forschungsverbundes BAESCAP (Bewertung aktueller Entwicklungen der sozialpsychiatrischen Versorgung auf Basis des Capabilities Approachs und der Behindertenrechtskonvention der Vereinten
Nationen) waren Klient_innen von Bethel.regional.

Wichtige Aspekte wie individualisierte Unterstützungsbedarfe, Selbst- und Mitbestimmung und Prävention vor Rehabilitation sowie der Zugang zu Bildung, Arbeit und natürlich zur sozialen Teilhabe sind zunehmend relevant für Menschen mit Behinderungen. In diesem Sinne referierte RA Sebastian Tenbergen LL.M. (Jurist und Referent für Sozialpolitik und Sozialrecht beim bvkm - Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V.) im zweiten Teil, zu den neuen Änderungen des Bundesteilhabegesetzes und dem Pflegestärkungsgesetz III. Die vollständige und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist noch lange nicht erreicht. Das Bundesteilhabegesetz könnte ein wesentlicher Meilenstein zur Verbesserung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen sein. Vor diesem Hintergrund ging RA Sebastian Tenbergen LL.M. auf Regelungen, Bewertungen und Perspektiven ein und gab Beispiele, wie unter anderem ein ‚Rechenexempel des Werkstatteinkommens’. Er konnte den Teilnehmer_innen des DoTT hiermit das aktuell stark diskutierte Thema näher bringen. Die von Herrn Fallenstein (Bethel.regional) im Anschluss an die Vorträge geleitete Diskussion bot Raum zum Austausch. Individuelle Interessensfragen von Menschen mit und ohne Behinderungen konnten somit beantwortet werden. So kam es auch in diesem Jahr wieder zu einem spannenden Austausch, indem eigene Erfahrungen von allen beteiligten Akteur_innen im Diskurs ihren Platz fanden.

Der erwünschte Transfer zwischen Forschung und Praxis verdeutlicht, dass eine noch engere zukunftsorientierte Zusammenarbeit und somit auch die Fortführung des Dortmunder Teilhabetags notwendig und erstrebenswert sind.

Für das Wohlbefinden sorgte in diesem Jahr das Café Spezial der “Werkstatt Über den Teichen“.

Unser Dank gilt allen Teilnehmer_innen, den Referent_innen sowie allen Kooperationspartner_innen.



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Kontakt

Geschäftsführende Leitung

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christian Bühler

Tel.: (+49)231 755-4585

 

Resource-Management

Monika Webelhaus

Tel.: (+49)231 755-4542