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Projekt Persönliches Budget im Leistungsmix - PerLe 3

Projekt PerLe 3

Persönliches Budget im Leistungsmix (PerLe 3)

Neues Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung zwischen stationärem Setting, ambulanten Leistungen und informellen Hilfen

PerLe-Logo3


Technische Universität Dortmund
Fakultät Rehabilitationswissenschaften
Rehabilitationssoziologie
"Projekt PerLe"
Emil-Figge-Straße 50
44221 Dortmund
Tel.: +49 231 755-4563
Fax: +49 231 755-5893


Aktuelles


Forschende Institution

TECHNISCHE UNIVERSITÄT DORTMUND, REHABILITATIONSSOZIOLOGIE  

Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Wacker
Raum 4.411 
Tel.: +49 231 755-4553 
E-Mail:

 

Auftraggeber

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

gefördert im Rahmen des Programms zur
Struktur-Verstärkung und Verbreitung von
Persönlichen Budgets

PerLe 3

 

Laufzeit

01.08.2008 - 30.04.2009

 

Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter

Dr. Dorothée Schlebrowski
Raum 4.410
Tel.: +49 231 755-4563
E-Mail:

Dr. Markus Schäfers
E-Mail:

Dr. Gudrun Wansing
Raum 4.408
Tel.: +49 231 755-5206
E-Mail:


Ausgangslage

Die bisherigen Erfahrungen in der Umsetzung Persönlicher Budgets beschränken sich fast ausschließlich auf Leistungen der Eingliederungshilfe außerhalb stationärer Strukturen. Im Gegensatz dazu ist das PerLe-Budgetmodell - bundesweit einzigartig - explizit auf eine Beteiligung von Menschen mit geistiger Behinderung im stationären Wohnbereich ausgerichtet. Dieses Modell wurde im Rahmen eines Modellversuchs von August 2003 bis September 2006 in einer Einrichtung der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel erprobt und seitdem als Regelleistung fortgeführt (vgl. WACKER, WANSING, SCHÄFERS 2005; SCHÄFERS, WACKER, WANSING 2009; SCHLEBROWSKI 2009).
Im Anschlussprojekt PerLe 3 werden die nachhaltigen Wirkungen des Persönlichen Budgets auf die Lebensführung der Bewohner/innen und die Unterstützungssysteme untersucht. Dadurch wird die rare Chance ergriffen, den Einfluss der neuen Steuerung auf die Teilhabemöglichkeiten der Budgetnehmer/innen in einer langfristigen Perspektive (über einen Forschungsszeitraum von fünf Jahren) zu beobachten.
Dieser Ansatz berücksichtigt und respektiert die Entwicklungsmöglichkeiten, Veränderungsgeschwindigkeiten und Innovations­potenziale sowohl von Menschen mit geistiger Behinderung als auch des gesamten Unterstützungssettings.

 

Forschungsfragen

Die übergeordneten Fragestellungen des Forschungsprojekts sind:

  • Wie entwickelt sich die Lebensführung der Bewohner/innen unter Budgetbedingungen im stationären Wohnbereich?
  • Welche Unterstützungsarrangements werden über das Persönliche Budget realisiert?
  • Beeinflusst das Persönliche Budget die Grenzaufweichung zwischen ambulanten und stationären Angeboten?
  • Welche Faktoren sind förderlich/hinderlich bei der Umsetzung Persönlicher Budgets in stationären Betreuungsstrukturen?
  • Welche Erfordernisse entfaltet das Persönliche Budget im stationären Wohnbereich im Hinblick auf planerische und organisatorische Aspekte?

 

Methodisches Vorgehen

Das Projekt ist als Follow-up-Studie konzipiert. Mit der Wiederholungsbefragung der Bewohner/innen und Mitarbeiter/in­nen (Panel-Untersuchung) wird die Budgetumsetzung im Sinne eines „social monitoring" nach einem längeren Erprobungszeitraum erfasst.

Dadurch ergibt sich die Möglichkeit der längsschnittlichen Auswertung und Betrachtung mit folgenden Messzeitpunkten:

PerLe 1:
vor Einführung des Persönlichen Budgets (bereits erfolgt)

PerLe 2:
1,5 Jahre nach Einführung des Persönlichen Budgets (bereits erfolgt)
3 Jahre nach Einführung des Persönlichen Budgets (bereits erfolgt)

PerLe 3:
5 Jahre nach Einführung des Persönlichen Budgets (Gegenstand des Projekts)

 

Publikationen zum Projekt PerLe

 

  • SCHLEBROWSKI, D. (2009): Starke Nutzer im Heim. Wirkung Persönlicher Budgets auf soziale Dienstleistungen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • SCHÄFERS, M.; WACKER, E.; WANSING, G. (2009): Persönliches Budget im Wohnheim. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • WANSING, G.; SCHÄFERS, M. (2007): "Man guckt wirklich vielmehr auf die Individualität…“ Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget im Wohnheim. In: Impulse 3 (43), 11-13.
  • SCHÄFERS, M.; WANSING, G. (2007): „Das ist ja eine völlig verrückte Situation im Grunde genommen!“ Wirkungen und Nebenwirkungen des Persönlichen Budgets aus Sicht der Begleitforschung. In: Nußbicker, Rainer (Hrsg.): „Ich bin jetzt Chef!" Die Idee des Persönlichen Budgets in einer stationären Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Ein Praxisbericht. S. 75-95. Bielefeld: Bethel-Verlag.
  • WANSING, G.; SCHÄFERS, M. (2006): „Ich bin mein eigener Chef“. Persönliches Budget im Wohnheim. In: Zusammen 26 (6), 18-19.
  • WACKER, E.; WANSING, G.; SCHÄFERS, M. (2005): Personenbezogene Unterstützung und Lebensqualität - Teilhabe mit einem Persönlichen Budget. Wiesbaden: DUV.
  • SCHÄFERS, M.; WACKER, E.; WANSING, G. (2004): Modellversuch „PerLe“ zur Einführung eines persönlichen Budgets – Personenbezogene Unterstützung und Lebensqualität im Wohnheim. In: Fachdienst der Lebenshilfe (2), 23-27.

Links zum Forschungsprogramm "PerLe"

PerLe 1 - "Personenbezogene Unterstützung und Lebensqualität"

PerLe 2 - "Persönliches Budget und Lebensqualität"