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Forschung

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über ausgewählte aktuell laufende und abgeschlossene Forschungsprojekte des Fachgebietes und der MitarbeiterInnen.

Deutsche Normierung des Adaptive Behavior Assessment System - Third Edition (ABAS-III)

Das ABAS-III ist ein im englischen Sprachraum vielfach genutztes und validiertes Instrument zur Einschätzung adaptiver Kompetenzen von Menschen mit und ohne Behinderung/psychischer Störung im Alter von Geburt bis 89 Jahren. Adaptive Fähigkeiten umfassen alle Verhaltensweisen, die für die selbstständige Bewältigung des Alltags erforderlich sind. Die dt. Normierung umfasst Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 5-21 Jahren.    

Laufzeit: 2016-2021

 

Schulassistenz aus der Perspektive von Schüler(inne)n mit Assistenzerfahrung
Kooperationsprojekt des Lehrgebietes Rehabilitation und Pädagogik bei geistiger Behinderung mit der Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Inklusive Pädagogik und Diversität

Im Kontext inklusiver Bildung und sich verändernder Anforderungen stellen Schulassistent(inn)en eine derzeit gefragte Unterstützungsrolle an GU-Schulen dar. Die professionelle Ausgestaltung dieser Akteursrolle ist aktuell noch weitgehend ungeklärt. Erste Untersuchungen befassen sich damit, wie Schulassistent(inn)en ihre eigene Rolle wahrnehmen (vgl. Heinrich & Lübeck 2013), wie hoch die Nachfrage nach Schulassistenz ist (vgl. Kißgen 2013) und in welchen Spannungsfeldern sie agieren (vgl. Köpfer 2013).

Die Sicht der Schüler(innen) auf ihre eigen erlebte Assistenzerfahrung wurde bislang allerdings nicht untersucht, obwohl genau durch diese Perspektive der Schüler(innen) und die darin ausgedrückte Orientierung hinsichtlich Assistenz wertvolle Impulse für die Professionalisierung und Unterstützungsausrichtung der Schulassistent(innen) zu erwarten sind. Im Rahmen der Studie wird deshalb folgende Fragestellung untersucht:

Wie nehmen Schüler(innen), denen ein/e Schulassistent(in) zugewiesen ist, die Schulassistenz im Unterricht und im Schulalltag wahr?

Dazu wurden an 8 Dortmunder Schulen (Primarschulen und unterschiedliche Schularten der Sekundarstufe 1) 16 problemzentrierte Interviews mit Schüler(inne)n mit Assistenzerfahrung durchgeführt und mit der Dokumentarischen Methode der Textinterpretation nach Nohl (2012) ausgewertet.

Projektzeitraum: 2015 – 2016

Vorbeugen und Handeln - Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen mit Behinderung (SeMB)

Die SeMB Studie war eine deutschlandweit angelegte, prospektive Befragungs- und Interventionsstudie zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen mit körperlicher, geistiger und Hörbehinderung. Neben einer Bestandsaufnahme über sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und dessen potenzielle Folgen, wurden Fortbildungskonzepte für Lehrkräfte an Förderschulen und Präventionstrainings für Kinder mit den o.g. Behinderungsformen entwickelt und evaluiert.    

Nähere Informationen finden Sie unter: www.semb.eu   

Laufzeit: 2013-2016  

Projektleitung: Prof. Dr. Pia Bienstein und Prof. Dr. Thomas Kaul (Universität zu Köln)  

gefördert vom: 

SeMB

Hier sind wir - Kinder mit seltenen genetischen Syndromen

Dokumentationsfilm 

Eine von vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, die Familien von Kindern mit dem Cri-du-
Chat- und Cornelia-de-Lange Syndrom zusätzlich zu bewältigen haben, besteht in der Aufklärungsarbeit, die sie Tag täglich leisten. Denn bislang verfügen nur wenige Ärzte, Therapeuten, Erzieher sowie Lehrer über Kenntnisse von den Besonderheiten, Bedürfnissen und Entwicklungspotenzialen dieser Kinder. Dies erscheint angesichts der geringen Prävalenz von Kindern, die pro Jahr mit einem der zwei Syndrome in Deutschland auf die Welt kommen, erst einmal nicht verwunderlich, verringert hiermit jedoch nicht das Recht und Bedürfnis der Familien auf professionelle Beratung und Begleitung.   

Die Dokumentation bietet Einblicke in den Alltag von Kindern, Jugendlichen/Erwachsenen mit Cri-du-Chat- und Cornelia-de-Lange Syndrom in Deutschland. Neben Interviews mit den Eltern und Geschwistern sowie Betreuern der Kinder/Jugendlichen aus Kindergarten/Schule und Arbeitsstelle, enthält die Dokumentation Experteninterviews aus dem Bereich der Humangenetik, Pädiatrie und Entwicklungspsychologie. Die Dokumentation richtet sich an Personen in sozialen und Gesundheitsberufen, Eltern von Kindern mit Cri-du-Chat- und Cornelia-de-Lange Syndrom sowie weitere Interessierte.  

Im Rahmen der Verleihung des Eva-Luise und Horst Köhler Forschungspreises für seltene Erkrankungen, wurde der Trailer als Eröffnungsfilm gezeigt.

Laufzeit: 2012-2013 

Projektleitung: Prof. Dr. Pia Bienstein 

Kamera: Norman Grotegut (Dipl. Kulturwissenschaftler)

gefördert durch die 

Eva luise

MogLi-Mobilität auf ganzer Linie

Mit "MogLi-Mobilität auf ganzer Linie" (2007-2010) konnten Schülerinnen und Schüler erfolgreich und nachhaltig auf den Fahrdienst zu ihrer Schule verzichten und sich selbstständig mit dem Bus auf den Weg machen. Dazu hat sich das Team von interdisziplinären Forscherinnen und Forschern in Kooperation mit der Vechtetalschule und dem Landkreis Grafschaft Bentheim, intensiv mit den verkehrlichen Rahmenbedingungen und individuellen Kompetenzen auseinandergesetzt und bestmöglich für hilfreiche Veränderungen gesorgt.

 Logo MogLi

POMONA

Durch "POMONA I" (2002-2004) und "POMONA II" (2005-2008) konnten Indikatoren identifiziert werden, die die Gesundheit von Menschen mit geistiger Behinderung erfassen. Ziele dabei waren den Gesundheitszustand der Personengruppe langfristig zu erhebe, um frühzeitig intervenieren und zusammenfassend beschreiben zu können. Darüber hinaus sind Zugangsmöglichkeiten und -hindernisse für Menschen mit geistiger Behinderung zum Gesundheitssystem herausgearbeitet worden. Das Projekt ist in 13 verschiedenen Länder der EU durchgeführt worden.

 Logo POMONA


Dissertation

Gwendolin Julia Bartz geb. Schulz

Lehrer und ihre auffälligen Schüler - Eine qualitative Studie zu Verhaltensauffälligkeiten an Förderschulen

 

Die Dissertation betrachtet mit Verhaltensauffälligkeiten ein vieldiskutiertes und sehr komplexes Thema der Sonderpädagogik. Anders als in bisherigen Studien wurden in der Untersuchung »subjektive Theorien« von Lehrern zum Phänomen Verhaltensauffälligkeit bei ihren Schülern an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in NRW erforscht. Definitionen, Deutungen, Einschätzungen zum und Formen des Umgangs mit dem Phänomen standen bei der Analyse im Vordergrund. Zudem wurden Fragen zu Belastungs- und Unterstützungsmomenten, zu Fort- und Ausbildung sowie zur generellen Relevanz des Themas Verhaltensauffälligkeiten betrachtet.

·         Schulz, Gwendolin Julia (2008): Verhaltensauffällig? Psychisch gestört? Problematisches und herausforderndes Verhalten von Schülern und wie Lehrer damit umgehen – eine qualitative Untersuchung an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. In: VHN, 77. Jg., 4, 355-357.

·         Schulz, Gwendolin Julia (2010): "Was bräuchten Sie zum Umgang mit Ihren 'auffälligen' Schülern?" Zur Theorie und Praxis des Umgangs mit Verschiedenheit. In: Schildmann, Ulrike (Hg.): Umgang mit Verschiedenheit in der Lebensspanne. Behinderung - Geschlecht - kultureller Hintergrund - Alter/Lebensphasen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt Verlag

Link zur Veröffentlichung: http://www.lebenshilfe.de/wDeutsch/unsere_angebote/buecher_medien/dateien/Lehrer_und_ihre_auffaelligen_Schueler.php

Vgl. auch

http://www.hf.uni-koeln.de/35023

 


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