Chronologisch (absteigend) nach Datum des Projektabschlusses geordnet (Projekte bis zum Jahr 2000):
Schwache Rechnerinnen und Rechner fördern
Eine Interventionsstudie zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit schwachen Mathematikleistungen an Haupt- und Förderschulen
- Kurzbeschreibung: Im Rahmen des Projektes soll der Frage nachgegangen werden, wie rechenschwache Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I gefördert werden können, damit sie ihre Lücken bezüglich der Grundschulmathematik aufarbeiten können. Der Fokus liegt auf der Förderung von Inhalten der Grundschulmathematik (z.B. zählen in Schritten, Dezimalsystem, Operationsverständnis). Die Effekte einer solchen Förderung werden durch unterschiedliche Interventionsformen untersucht (Kleingruppenförderung, Integrative Förderung im Rahmen eines individualisierten Klassenunterrichts, keine spezifische Intervention). Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse sollen Fördereinheiten für schwache Rechnerinnen und Rechner in der Sekundarstufe I ausgearbeitet und bereitgestellt werden. Zudem sollen didaktische Hinweise für eine erfolgreiche Vermittlung zentraler mathematischer Lerninhalte gewonnen werden.
- Projektmitarbeiterin: Okka Freesemann (Dipl.-Päd.)
- Laufzeit: 03/2009 - 02/2012
- Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
- Kooperation: Prof. Dr. Susanne Prediger, Prof. Dr. Stephan Hußmann und Ina Matull, IEEM
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An die Arbeit – mit Persönlichem Budget!
- Kurzbeschreibung: Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind Mangelware. Zusammen mit dem Josefsheim Bigge wird nun erprobt, wie das Persönliche Budget auch in der Berufsvorbereitung, in Bildungs- und Qualifikationsmaßnahmen sowie der Unterstützung am Arbeitsplatz nutzbar gemacht werden kann. Wie können „Hilfen nach Maß“ umgesetzt werden? Wie können Nutzerinnen und Nutzer in die Lage versetzt werden, Dienstleistungen zur beruflichen Rehabilitation und Teilhabe mit einem Persönlichen Budget selbst zu steuern?
- Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Wacker
- Laufzeit: 06/2008 – 12/2010
- Förderung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
- Kooperation: Josefsheim Bigge
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Barrierefreier Schülerverkehr
- Kurzbeschreibung: Das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben "Barrierfreier Schülerverkehr" setzt an der bestehenden Ausgangslage an und zielt auf die Erarbeitung und modellhafte Erprobung eines Konzepts ab, das Schüler/ innen mit dem Förderbedarf geistige Entwicklung eine größere eigenständige Mobilität durch Nutzung des ÖPNV ermöglicht.Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Kooperationspartner soll ein Beitrag zu dem übergreifenden Ziel einer nachhaltigen Mobilität geleistet werden. Dabei stehen Nutzerfreundlichkeit durch Abbau von Barrieren, Sicherheitsfragen und modifizierte Dienstleistungen im Mittelpunkt. Zusätzlich werden neben der Förderung der verkehrsspezifischen Kompetenzen der Schüler/ innen, auch Lehrkräfte, Eltern, Begleitpersonal und Busfahrer/ innen während des Projekts begleitet und handlungsspezifisch unterstützt.
- Kooperation: Justus Liebig Universität Gießen, Prof. Dr. Reinhilde Stöppler (Lehrstuhl Geistigbehindertenpädagogik); Technische Universität München, Prof. Dr. F. Busch (Lehrstuhl für Verkehrstechnik); Landkreis Grafschaft Bentheim, Fachbereich Bau und Umwelt, Abteilung Verkehrswesen H. Kloth (Projektleitung) ; Vechtetal Schule, H. Roosen
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DoKo Train
- Kurzbeschreibung: Die Zielgruppe des Projektes sind junge Erwachsene, die Förderbedarf im Umgang mit Sprache, mit fachlichen Texten und Kommunikationsmitteln haben. Diese kommunikativen Fähigkeiten spielen nicht nur im sozialen Umfeld eine wichtige Rolle, sondern sind auch für eine berufliche Perspektive von großer Bedeutung. Wir möchten in unserem Projekt nicht nur Sprachförderung im engeren Sinne, sondern ein umfassendes berufsbezogenes Kommunikationstraining realisieren.
- Laufzeit: 04/2008 - 08/2010
- Kooperation: Christliches Jugenddorfwerk Dortmund (CJD).
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Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI II)
- Kurzbeschreibung: Das "Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik" (AbI) will vor allem berufsrelevante Internetseiten für alle Nutzer mit unterschiedlichen Behinderungsarten zugänglich machen. Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf die sozialen und ökonomischen Vorteile eines barrierefreien Internets hinzuweisen.
Im Aktionsbündnis arbeiten neben Organisationen von Menschen mit Behinderungen auch Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung als Partner und Unterstützer mit.
- Laufzeit: 08/2006 - 04/2010
- Förderung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
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BEST Quality
- Kurzbeschreibung: Im Projekt „Benchmarking European standards in Social services Transnationally“ wird das Qualitätsmanagement sozialer Einrichtungen länderübergreifend miteinander verglichen. Beteiligt sind sieben Partner aus vier Ländern (Griechenland, Litauen, Nordirland, Deutschland).
- Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Wacker
- Projektmitarbeiter/innen: Dipl. Reha. Päd. Stefanie Frings, PD Dr. Rainer Wetzler
- Kooperation: Josefsheim Bigge, Berufsbildungswerk Bugenhagen, Stiftung Liebenau (D), The Cedar Foundation (UK), Valakupiai Rehabilitation Centre (LT), Ergastiri Panagia Eleousa (GR)
- Förderung: Europäische Union
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Konzept Familienunterstützende Hilfen
- Kurzbeschreibung: Was hilft Familien, in denen Menschen mit Behinderung im Erwachsenenalter leben? Welche Ressourcen nutzen sie, was belastet sie, wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Diesen Fragen wird im Pilotprojekt nachgegangen. Ziel ist es, Informationen zu Lebensbedingungen und Unterstützungswünschen der Familien zu liefern, um künftig passgenaue Unterstützungen entwickeln und anbieten zu können.
- Projektmitarbeiter/innen: Dr. Markus Schäfers und Dr. Gudrun Wansing
- Laufzeit: 10/2008 – 06/2009
- Förderung: Landschaftsverband Westfalen-Lippe
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Persönliches Budget im Leistungsmix (PerLe 3)
- Kurzbeschreibung: Mit PerLe 3 wird das Forschungsprogramm zum Persönlichen Budget (siehe PerLe 1 und 2) fortgesetzt. In Form einer Follow-up-Studie werden die nachhaltigen Wirkungen der Einführung eines Persönlichen Budgets im Wohnheim untersucht. Wie entwickelt sich die Lebensführung der Bewohnerinnen und Bewohner unter Budgetbedingungen? Wie wirkt die nutzergesteuerte Nachfrage auf Unterstützungssysteme?
- Laufzeit: 08/2008 – 04/2009
- Förderung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
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Nachwuchsforschungsprogramm Low Vision im Kindesalter
- Kurzbeschreibung: Das Nachwuchsforschungsprogramm „Low Vision bei Kindern“ will in interdisziplinärer Zusammenarbeit einige der bestehenden Forschungslücken schließen und andere Forschungsthemen vorbereitend bearbeiten. Im Programm sollen theoretische Grundlagenarbeiten und empirische Arbeiten aufeinander bezogen und miteinander verknüpft werden. Für eine Einordnung der unterschiedlichen Forschungsvorhaben orientiert sich der gestellte Antrag am Klassifikationsraster der International Classification of Functioning, Disability and Health der WHO (ICF). Körperstrukturen, Aktivitäten, Partizipation und Kontextfaktoren als interdependente Bestandteile von Gesundheit, Krankheit und Behinderung bieten eine systematische Vorgabe, die bei der Entwicklung einer Gesamtstruktur Schwerpunkte wie auch Desiderata offen legen kann. Diese Gesamtstruktur soll über den Antrag hinaus die künftigen Forschungsaktivitäten des Lehrstuhls steuern.
Unter der Leitung und Begleitung der Professorinnen der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik Prof. Dr. Lea Hyvärinen (WHO; Helsinki), Prof. Dr. Renate Walthes (Rehabilitationswissenschaften Technische Universität Dortmund) und in Kooperation mit den Kolleginnen Prof. Dr. Renate Hinz (Erziehungswissenschaften Technische Universität Dortmund) und Prof. Dr. Reinhilde Stöppler (Sonderpädagogik Universität Gießen) soll eine Nachwuchsforschungsgruppe unter Leitung von Jun.Prof. Dr. Anke Lengning eingerichtet, Dissertationsprojekte verfolgt und gemeinsame Projekte durchgeführt werden. Bereits bestehende Dissertationsprojekte sollen in das Programm integriert werden.
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Kompetente, integrierende Sexualpädagogik für Menschen mit körperlicher Schädigung an der Förderschule (KiSS)
- Kurzbeschreibung: Ziel des Forschungsprojektes "Kompetente integrierende Sexualpädagogik für Menschen mit körperlicher Schädigung an der Förderschule" (KiSS) ist es, ein Gesamtkonzept für die Sexualerziehung an der Förderschule mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung zu entwickeln und zu erproben.
- Förderung: Heidehof-Stiftung und das Ministerium für Schule und Weiterbildung gefördert.
- Laufzeit: 02/2007- 01/2009
- Kooperation: Helen-Keller-Schule Essen, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, insbesondere die Fachkonferenz "Sexualpädagogik"; Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Niederrhein e.V. - Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus Essen; Hedwig-Drausfeld-Schule Werl, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
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ASK-IT - Ambiente-Intelligenz-System mit wissensbasierten und integrierten Diensten für mobilitätseingeschränkte Benutzer
- Kurzbeschreibung: Ziel des Projekts ist es, für Personen mit Handicap im Bereich Mobilität (Blinde, Sehbehinderte, Körperbehinderte, Kranke, Analphabeten etc.) technische Hilfsmittel, Informationsmöglichkeiten und ein Spektrum an Dienstleistungen zu entwickeln und in 7 europäischen Städten zu implementieren. Die Hilfsmittel, Informationen und Dienstleistungen sollen auch während der Reise bzw. außer Haus zur Verfügung stehen ("ambiente Intelligenz") und damit die Mobilitätsmöglichkeiten der Zielgruppen verbessern.
- Förderung: Europäische Kommission im IST-Programm des 6. Rahmenprogramms
- Laufzeit: 10/2004 - 9/2008
- Projektpartner: Insgesamt 45 Projektpartner aus 15 Ländern (Griechenland, Spanien, Deutschland, Italien, Fankreich, Großbritannien, Schweiz, Niederlande, Portugal, Rumänien, Belgien, Finland, Irland, Polen, Zypern); Projektleitung: Siemens, Spanien; technisch-wissenschaftliche Leitung: CERTH, Griechenland
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Barrierefreie ÖV-Information für mobilitätseingeschränkte Personen (BAIM)
- Kurzbeschreibung: Ziel des Projektes ist es, die aktive und selbstständige Teilnahme mobilitätseingeschränkter Personen am Öffentlichen Personenverkehr durch eine zielgruppenorientierte, durchgängig barrierefreie Information über barrierefreie Reisemöglichkeiten mittels angepasster Informationswege und -dienste zu unterstützen bzw. zu ermöglichen. Das zu entwickelnde Realisierungskonzept wird exemplarisch und repräsentativ in zwei unterschiedlich strukturierten Verkehrsverbünden Internet-basiert implementiert und evaluiert; basierend auf den gewonnenen Erfahrungen werden Richtlinien für die Umsetzung auf andere Verkehrsverbünde erarbeitet und veröffentlicht.
- Laufzeit: 09/2005-04/2008
- Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
- Projektpartner: Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV), Hofheim am Taunus - (Konsortialführer), Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB), Berlin, HaCon Ingenieurgesellschaft mbH, Hannover, SemanticEdge GmbH, Berlin, IVU Traffic Technologies AG, Berlin, Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH, Frankfurt am Main - (assoziierter Partner)
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BIT-NRW
(Modulare Anwendungsplattform für Barrierefreie InformationsTechnologie in NRW)
- Kurzbeschreibung: Auf Basis einer modularen Anwendungsplattform für barrierefreie Informationstechnik werden aufkommende Technologien für die Mensch-Computer-Interaktion sowie neue/ alternative Anwendungsfelder erforscht bzw. entwickelt. Die Anwendungsplattform ermöglicht es, innovative Konzepte und Ideen zur Mensch-Computer-Interaktion in Zusammenarbeit mit behinderten Benutzern umzusetzen.
- Laufzeit: 11/2004-04/2008
- Förderung: Stiftung Wohlfahrtspflege NRW; Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes NRW
Internationaler Vergleich von Leistungen und Maßnahmen zur Unterstützung selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Lebens
als Teilstudie zur Evaluation des „Pilotversuchs Assistenzbudget“
- Kurzbeschreibung: Begleitend zum Schweizer „Pilotversuch Assistenzbudget“ wurde eine vergleichende Analyse subjektbezogener Finanzierungsmodelle (Persönliches Budget) in ausgewählten Ländern durchgeführt. Ziel war es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit dem Pilotversuch in der Schweiz aufzuzeigen und Folgerungen zur Ausgestaltung eines Assistenzmodells zu ziehen.
- Projektmitarbeiter/innen: Dr. Gudrun Wansing und Dr. Markus Schäfers
- Laufzeit: 05/2007 – 07/2007
- Kooperation: Fachhochschule Nordwestschweiz (Hochschule für Soziale Arbeit)
- Förderung: Bundesamt für Sozialversicherung, Bern (Schweiz)
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Trägerübergreifendes Persönliches Budget
- Kurzbeschreibung: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Forschungsverbund beauftragt, die bundesweite Erprobung trägerübergreifender Persönlicher Budgets wissenschaftlich zu begleiten. Ziel der Begleitforschung war es, förderliche und hinderliche Bedingungen für die Leistungserbringung in Form eines Persönlichen Budgets zu identifizieren und hieraus Handlungsempfehlungen für die Budgetausgestaltung und umsetzung abzuleiten.
- Projektmitarbeiter/innen: Dr. Gudrun Wansing und Dr. Markus Schäfers
- Laufzeit: 10/2004 – 06/2007
- Kooperation: Universität Tübingen (Z.I.E.L) und Pädagogische Hochschule Ludwigsburg (Fakultät für Sonderpädagogik Reutlingen)
- Förderung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
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Lebensverläufe und Lebensqualität aus Nutzerperspektive
als Teilstudie des „Euregio-Projekts Hand in Hand“
- Kurzbeschreibung: Das „Euregio-Projekt Hand in Hand“ verfolgt das Kernziel, die Lebenssituation von Menschen mit herausforderndem Verhalten zu verbessern. Im Rahmen des Teilprojekts „Lebensverläufe und Lebensqualität aus Nutzerperspektive – Biografieorientierte Zugänge zum Verstehen und Bewältigen herausfordernder Verhaltensweisen“ wurden die subjektiven Wahrnehmungsmuster und Verarbeitungsstrategien der Menschen mit Behinderung fokussiert. Forschungsprodukte sind Expertisen und Handreichungen, welche den Ansatz der Biografiearbeit bei Personen mit herausforderndem Verhalten nutzbar machen.
- Laufzeit: 11/2005 – 01/2007
- Förderung: Landschaftsverband Rheinland, Köln
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Persönliches Budget und Lebensqualität (PerLe 2)
- Kurzbeschreibung: Das Projekt "Persönliches Budget und Lebensqualität" (PerLe 2) knüpft an das Projekt PerLe 1 an. Die begonnene Erprobung eines Persönlichen Budgets im stationären Wohnbereich wurde weiter fortgeführt und begleitet. Die Evaluation des Modellversuchs zielte insbesondere auf die Wirkungen der neuen Leistungsform in Bezug auf die Lebenssituation der Budgetnehmer/innen und Arbeitssituation der Mitarbeiter/innen im Wohnheim.
- Projektmitarbeiter/innen: Dr. Gudrun Wansing und Dr. Markus Schäfers
- Laufzeit: 05/2005 – 09/2006
- Förderung: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe, Berlin
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KompAs (Kompetentes Altern sichern)
- Kurzbeschreibung: Das Projekt verfolgte eine doppelte Zielsetzung und arbeitete mit zwei Verfahren auf zwei Ebenen:
Programm zur gesundheitlichen Prävention für Erwachsene (ProPEr): Vor dem Hintergrund der variablen Lebenschancen und Lebenserfahrungen sowie der individuellen Kompetenzen, Unterstützungsbedarfe und Bedürfnisse wird ein auf die kognitiven und körperlichen Voraussetzungen der Teilnehmer abgestimmtes Bewegungsprogramm entwickelt und über den Zeitraum von einem Jahr durchgeführt.
Kompetentes Altern sichern (KompAs): Mit KompAs geht die Entwicklung eines Verfahrens einher, das die Qualität des Programms ProPEr multiperspektivisch betrachtet, erprobt und sichert (Nutzen) und zu seiner Wirksamkeit beiträgt (Akzeptanz und Verbreitung). Im Mittelpunkt steht die Evaluation, ob das Bewegungsprogramm für die Zielgruppe geeignet ist. Weiterhin soll seine Effektivität in Hinblick auf ein adäquates Gesundheitsverhalten sowie psycho-physische Veränderungen der Probanden in einer Reihe von Workshops gemeinsam mit ihnen überprüft und dokumentiert werden. Schließlich wird das Programm ProPEr auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse modularisiert und in Bezug auf die Zielsetzungen optimiert.
- Laufzeit: 01.04.2004 - 31.03.2006
- Förderung: Robert Bosch Stiftung, Stuttgart
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Lebenswelten
- Kurzbeschreibung: Ziel des Forschungsprojekts ist einerseits eine allgemeine Bestandsaufnahme der Kenntnisse von LehrerInnen über die außerschulischen Lebensbedingungen ihrer Schülerinnen und ein Vergleich der Sichtweisen von LehrerInnen unterschiedlicher Schulformen. Gibt es schulformbedingte Unterschiede von LehrerInnen in der Einschätzung des Einflusses der außerschulischen Lebenswelt der SchülerInnen auf ihre Lehrertätigkeit? Darüber hinaus steht die Frage nach der Bedeutung von Kenntnissen der außerschulischen Lebenswelt der Schülerinnen für die Planung und Durchführung von Unterricht und ihre je spezifische Ausprägung in den unterschiedlichen Schulformen im Mittelpunkt der empirischen Untersuchung. Von weiterem Interesse ist die Bedeutung dieser Kenntnisse für das berufliche Selbstverständnis von Lehrerinnen und Lehrern und die nicht mit dem Unterricht unmittelbar zusammenhängende Arbeitsbelastung.
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Personenbezogene Unterstützung und Lebensqualität (PerLe 1)
- Kurzbeschreibung: In PerLe 1 wurde der Frage nachgegangen, wie es gelingen kann, Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderung so zu finanzieren und zu organisieren, dass sie zu einer selbstbestimmten Lebensführung und zur gesellschaftlichen Teilhabe beitragen. An der Universität Dortmund wurde ein Konzept zur Ausgestaltung eines Persönlichen Budgets entwickelt, das – bundesweit einzigartig – explizit auf eine Beteiligung von Menschen mit geistiger Behinderung im stationären Wohnbereich ausgerichtet ist.
- Projektmitarbeiter/innen: Dr. Gudrun Wansing und Dr. Markus Schäfers
- Laufzeit: 03/2001 – 06/2004
- Förderung: Software AG-Stiftung, Darmstadt
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FORTUNE - Forum of User Organisations training and networking in Europe
(
Unterstützung für nutzerorientiere Forschung & Entwicklung)
- Kurzbeschreibung: Das FORTUNE Projekt ist ein EU-gefördertes Projekt mit der Zielsetzung, ein Konzept zur Nutzereinbindung in Forschung & Entwicklung zu entwickeln, basierend auf der Idee einer echten Partnerschaft. FORTUNE beabsichtigt die Lücke zwischen Endnutzern mit Behinderungen, ihren Organisationen und dem Forschungs- und Entwicklungsbereich zu schliessen.
Die Nutzer sind Repräsentanten von Organisationen behinderter Menschen, - zur Sicherung der Unterstützung und zur Stärkung ihrer Teilnahme. Ein Curriculum zur Ausbildung wurde entwickelt und Studienmaterialien ausgearbeitet. Die behinderten Nutzer wurden ausgebildet und in Kontakt mit laufenden Projekten gebracht, so dass das Konzept auf seine Gültig- und Anwendbarkeit geprüft werden konnte.
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Kleine Schritte
- Kurzbeschreibung: "Kleine Schritte" ist ein Frühförderprogramm für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen bis zu einem Alter von fünf Jahren und wurde an der Macquarie Universität in Sydney entwickelt. Das Programm richtet sich in erster Linie an Eltern, indem praktische Vorschläge für die Erziehung des Kindes in seinem häuslichen Umfeld gemacht werden. Die Ausrichtung auf die einzelnen Entwicklungsschritte eines Kindes und die damit verbundene Strukturierung des Lernprogramms macht transparent, auf welcher Lernstufe sich ein Kind befindet. Wenn sich aber die Lernerfolge diesem Stufenprinzip zuordnen lassen, kann überprüft werden, welche Entwicklungsschritte ein Kind in einem bestimmten Zeitraum macht. Ob dieser Lernerfolg tatsächlich auf das Programm zurückzuführen ist und Kinder sich schneller entwickeln, wenn sie regelmäßig mit dem Programm üben, soll mit Hilfe einer Evaluationsstudie herausgefunden werden.
- Kooperation: Deutsches Down-Syndrom Info Center
- Laufzeit: Oktober 2002-August 2004
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Low-Vision - interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Frühförderung blinder, mehrfachbehinderter, sehbehinderter Kinder in Europa
- Kurzbeschreibung: Aufbau eines europäischen Netzwerkes zur wechselseitigen Information, zur weiteren Erforschung und zur pädagogisch-therapeutischen Weiterentwicklung der Low-Vision Förderung in der Frühförderung blinder, mehrfachbehinderter und sehbehinderter Kinder.
Fort- und Weiterbildung von Multiplikatoren in allen europäischen Ländern mit dem Ziel, diese zur Adaption von Erkenntnissen, Methoden und Programmen anderer Partner für die Weiterentwicklung der Frühförderung in ihrem Land und zur Weitergabe des Know-hows an die jeweiligen Frühfördereinrichtungen zu befähigen.
- Projektpartner: Marianna Buultjens, Scottish Sensory Centre , Edingburgh; Eberhard Fuchs, Verband der Blinden- und Sehbehindertenpädagogen und -pädagoginnen; Lea V M Hyvärinen, Swedish School for the Visually Impaired, Helsinki; Mercé Leonhardt, Centre Joan Amades, O.N.C.E., Barcelona
- Laufzeit: 01.09.1998 - 30.08.2000
- Förderung: Christoffel-Blindenmission (CBM), Bensheim; Deutsches Blindenhilfswerk, DuisburgDeutsche Blindenstudienanstalt, Marburg; Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband, Bonn; Europäische Union (Sokrates Programm); O.N.C.E.; Stiftung für Bildung und Behindertenförderung, Stuttgart; Universität Dortmund; Verband der Blinden- und Sehbehindertenpädagogen und -pädagoginnen, Würzburg
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