Univ.-Prof. Dr. Heinrich Tröster
Dr. Sibylle Petersen (Vertretungsprofessur)
Das Fach Rehabilitationspsychologie ist einem salutogenetischen, ressourcenorientierten Ansatz verpflichtet. Psychische, psychosomatische und körperliche Einschränkungen und Störungen interessieren uns nicht primär unter dem Aspekt ihrer Pathologie, sondern wir interessieren uns dafür, wie Menschen angesichts von körperlichen, psychischen und sozialen Belastungen und Einschränkungen möglichst gesund leben können, wie sie Ressourcen mobilisieren und nutzen können und welche persönlichen, sozialen und ökonomischen Umgebungsbedingungen ihnen helfen, ein höchstmögliches Maß an Gesundheit zu realisieren. Unserer psychologischen Ausrichtung gemäß orientieren wir uns dabei an kognitiv-behavioralen, klientenzentrierten und systemischen Schulen.
Die drei Professuren des Fachs konzentrieren sich auf folgende Schwerpunkte:
Die Inhalte dieser psychologischen Fächer sind mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung in den diversen Studiengängen der Fakultät Rehabilitationswissenschaften verankert, wobei durchgängig gilt, dass die in der Lehre vermittelten Themen für die zukünftigen Berufsfelder der Studierenden in Sonderschulen und Institutionen der Rehabilitation relevant sind.
In der Lehre ist die Rehabilitationspsychologie im BA-Studiengang im Modul BA-3: „Grundlagen“ mit den Vorlesungen „Modelle von Gesundheit und Krankheit“ und „Psychologische Grundlagen in Sondererziehung und Rehabilitation“ sowie mit Vertiefungsseminaren zu ausgewählten Inhalten der Psychologischen Grundlagen vertreten. Außerdem liegen die Module PSR-3: Entwicklungspsychologie, PSR-5: Methodenlehre, PSR-6: „Salutogenese und Partizipation“ in der Verantwortung der Rehabilitationspsychologie. Im MA-Studiengang liegt der Schwerpunkt der Rehabilitationspsychologie im Modul Basis-3: „Beratung“. Außerdem beteiligt sich das Fach am Modul Basis-2: „Resilienz“.